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Windpocken
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Kinder-und Jugendarztpraxis Karola Kirsten
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Windpocken


Impfung gegen Windpocken!
Bisher wurde eine Impfung gegen Windpocken nur für Risikogruppen empfohlen. Durch die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission wird diese Impfung nun zum Standard für alle Kinder.

Ziel dieser Empfehlung ist es, den hohen Krankenstand, der durch Windpocken verursacht wird, zu reduzieren. Außerdem werden durch den Aufbau einer Herdenimmunität für Windpocken empfängliche Schwangere und nichtgeimpfte Risikogruppen profitieren.

Nicht alles was sich harmlos anhört, ist es auch!
In Deutschland erkranken jährlich ca. 750.000 Personen an Windpocken. Daher kann eine generelle Impfung positiven Einfluss auf die finanzielle Seite der betroffenen Familien, unseres Gesundheitssystems und der Wirtschaft ausüben.
 
Windpocken sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit die durch das Varizella Zoster Virus verursacht wird. Um sich anzustecken reicht es aus, eine Stunde mit einer infektiösen Person im gleichen Raum zu sein. Die Ansteckungsgefahr beginnt schon 2 Tage bevor überhaupt Symptome auftreten.
 
Übertragen durch Schmier- (Inhalt des Hautauschlages) oder Tröpfcheninfektion (Sprechen, Husten, Niesen) entsteht ein Hautauschlag mit starkem Juckreiz, der von Fieber begleitet sein kann. In der Regel vergehen zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen ca. 10 – 21 Tage.

Frische Varizellenbläschen
Frische
Varizellenbläschen
Beginnende Eintrocknung
Beginnende
Eintrocknung

Im Allgemeinen verläuft die Krankheit gutartig und ist nach ca. 7 bis 10 Tagen überstanden.
 
Verschlimmert sich das Krankheitsbild durch aufgekratzten Hautauschlag (Hautinfektion), so heilt dieser nur schwer ab und kann entstellende Narben hinterlassen. Auch Fälle von Lungenentzündung, Hirn- und Hirnhautentzündungen sind bekannt, die nicht selten zum Tod führen.

Doch nicht nur die „Kinderkrankheit“ wird durch den Windpockenerreger verursacht, sondern auch die Gürtelrose (Herpes Zoster). Da das Virus nach überstandener Krankheit im Körper verbleibt, besteht die Möglichkeit einer Aktivierung im Alter. Sei es durch Stress, Immunschwäche oder durch Krankheit. Die Gürtelrose kann zum Teil mit sehr starken Schmerzen über Monate bis Jahre verbunden sein.

Besonders gefährlich sind Windpocken auch für Schwangere. Hier kann eine Infektion des Embryos zu schweren Missbildungen, Muskellähmungen, Augenerkrankungen oder Hirnschädigungen führen. Erkrankt der Säugling wenige Tage nach der Entbindung an Windpocken, ist durch die fehlende Immunabwehr ein problematischer Krankheitsverlauf vorbestimmt.
 
Ein Impfschutz gibt Sicherheit und hilft Risiken zu vermeiden !


In der Regel wird eine Impfung ab dem 12. Lebensmonat bis zum vollendeten 13. Lebensjahr verabreicht. Danach sind zwei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen notwendig.

Hat Ihr Kind noch keinen Impfschutz, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt ob und wann eine Impfung sinnvoll einscheint.

Quellennachweis: Robert Koch Institut  
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