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Kinder-und Jugendarztpraxis Karola Kirsten
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Kinderunfälle


Unfälle sind keine Zufälle!
Nach der Neugeborenenphase sterben durch Unfälle mehr Kinder als an allen Infektionskrankheiten.

So geschehen in Deutschland jährlich ca. 2 Millionen Kinderunfälle, die Hälfte davon zu Hause und in der Freizeit. Nur ca. 5% im Straßenverkehr.

Unfallvorbeugung ist für Kinder lebenswichtig!

Unfälle zu verhüten erfordert ein erhöhtes Gefahrenbewusstsein der Eltern und Erzieher. Kinder in den ersten beiden Lebensjahren besitzen kein Gefahrenbewusstsein. Sie wollen alles anfassen, schmecken und riechen. Daher besteht eine erhöhte Erstickungs- und Vergiftungsgefahr.

Viele Eigenschaften, die dem Erwachsenen helfen Unfälle zu vermeiden, sind bei Kleinkindern nicht voll ausgebildet:
  • Entfernungen können nur ungenau eingeschätzt werden
  • Das Gesichtsfeld ist ca. 30 Grad eingeschränkt
  • Die Hörfähigkeit ist um ca. 10 dB vermindert
  • Die Reaktionszeit ist bei Mädchen länger als bei Jungen , mit 5 Jahren noch doppelt so lang wie bei Erwachsenen
  • Der hoch liegende Schwerpunkt von Kindern begünstigt den Fall über Geländer, in Tonnen und Becken

Über 50% der Kinder unter 7 Jahren verunglücken im Haus. (Küche, Spielzimmer)
Bei Schulkindern liegt der Hauptunfallort außerhalb des Wohnbereiches.

Die häufigste Unfallart ist der Sturz. Kinder fallen aus Tragetaschen, Wippen, Bettchen, Kinderwagen, vom Hochstuhl oder einfach vom Arm.

Besonders schwer sind Stürze mit dem Lauflernwagen (Gehfrei). Durch Strampel- und Laufbewegungen erreichen die Kinder eine für sie nicht kontrollierbare Geschwindigkeit. Die damit erreichbare Mobilität ist nicht altersgerecht und fördert auch nicht das Laufen.

Verzichten Sie auf den Gehfrei! Er stellt ein hohes Unfallrisiko dar.
Ohne Schutzhelm kann ein Sturz schlimme Folgen haben.
Ungesicherte Töpfe sind Gefahrenquellen!
Möglichkeiten zur Unfallvermeidung
 
Sturzunfälle:
  • Verzicht auf den Gehfrei
  • Treppen gegen Absturz sichern
  • Scharfe Kanten an Möbeln vermeiden
  • Balkongitter sollten längs verlaufen und ausreichend hoch sein
  • Schutzkleidung beim Radfahren(Schutzhelm, Knieschoner usw.)

Erstickungsunfälle:
  • Keine dicken Kissen bei Säuglingen verwenden
  • Kinderjäckchen mit Bändchen meiden
  • Kordeln, Elektrokabel, Krawatten und Plastiktüten sollten für Kinder unerreichbar bleiben
  • Kleinteile, wie Knöpfe, Münzen, Würfel und Erdnüsse gehören nicht ins Bett

Ertrinken:
  • Lassen Sie Ihre Kinder ab dem 3.-4.Lebensjahr schwimmen lernen
  • Schwimmflügel bieten keine ausreichende Sicherheit
  • Teiche oder Biotope sollten gesichert sein
  • Kinder sollten auf Booten stets Schwimmwesten tragen
  • Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt lassen
 
Verbrühungen und Verbrennungen:
  • Im Haushalt mit Kleinkindern ganz auf Tischdecken verzichten
  • Elektrogeräte(Bügeleisen, Toaster usw.) für Kinder unerreichbar abstellen
  • Herd mit Schutzgitter und Sicherheitsschaltknöpfen versehen
 
Vergiftungen:
  • Sagen Sie ihrem Kind nie, dass Medizin wie Bonbon schmeckt
  • Medikamente nur in einem verschlossenem Schrank aufbewahren
  • Haushaltsreiniger für Kinder unerreichbar aufbewahren. Das gilt ebenfalls für Farben, Verdünnung, Insektensprays usw.
 
Neben dem Telefon sollte die Nummer einer Vergiftungsnotrufzentrale oder die Telefonnummer Ihres Kinderarztes liegen.

Giftnotrufzentrale Freiburg: Tel.: 07 61 / 1 92 40


Tierunfälle:
  • Säuglinge und Kleinkinder nie mit dem Hund allein lassen
  • Ein fressendes oder schlafendes Tier nicht stören
  • Beim Erscheinen eines Hundes nicht weglaufen oder schreien
  • Niemals dem Hund den Rücken zuwenden
  • Dem Hund nicht von oben auf den Kopf greifen
 
Richtige Annäherung an den Hund.
RICHTIG!
Falsche Annäherung an den Hund.
FALSCH!
Kinderunfälle sind zu 60% vermeidbar. Durch eine technisch sichere Umweltgestaltung und erhöhte Aufmerksamkeit ist dies zu erreichen. Helfen Sie mit!


Quellenverzeichnis:
Mit freundlicher Genehmigung des "CARE-LINE Verlags, 82061 Neuried" (www.care-line.de).
Bilderquelle: Österreichisches Komitee für Unfallverhütung  
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